Pressetexte

..............kurz vor den Sommerferien erreichte den Weissacher Maler + Bildhauer Fero Freymark eine Nachricht aus dem Grand Palais in Paris, die eine sehr grosse Freude auslöste - nämlich, dass alle 3 seiner - zur Jurierung in die Aufnahme in den 219 ten "Salon des Artistes Francais" - eingereichten Bronceskulpturen

"Haus des Bildhauers"

"Durchblick"

"Grosse Fuge J.S. Bach"

zur Ausstellung aufgenommen waren. Mit Recht erfüllte diese Nachricht den Künstler mit Stolz, denn die Aufnahme in den Salon im Grand Palais Paris ist eine der ganz grossen Hürden, die es zu nehmen gilt, wenn man auf der internationalen Ebene um Anerkennung und Bestätigung ringt. Und man befindet sich hier in bester Gesellschaft, hatten doch auch Künstler wie Rodin, Cezanne, Monet oder Camille Claudel und Renoir, um nur einige zu nennen, ihre Arbeiten hier zur Jurierung eingereicht.

..........Was Fero Freymark aber nicht wusste war, dass die Jury im Laufe der Ausstellung, die mit der Vernissage am Freitag, den 21. November 2008 mit mehr als ca. 8000 Besuchern begann und am Sonntag, den 30. November 2008 mit der Finissage ihr Ende fand, noch einmal bewertend durch die Ausstellung ging. Diese Jury hatte nämlich unter den ca. 4000 Bewerbern 193 Bildhauer zur Teilnahme ausgewählt und zum Abschluss wurden Anerkennungen in Form von Gold-, Silber- und Bronzemedaillen vergeben.

Die Überaschung und Freude war natürlich überaus gross, als Fero Freymark beim Besuch der Finissage sein gesamtes Ausstellungswerk - eben alle 3 Broncen - mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet vorfand.

Die feierliche Übergabe durch den Präsidenten der Vereinigung des "Artistes Francais" Herrn Christian Billet mit einer Abordnung aus dem Kultusministerium findet statt im Grand Palais in Paris am Donnerstag, den 18. Dezember 2008 um 10.oo Uhr. Fero Freymark freut sich auf diesen Festakt schon sehr.

Sächsische Zeitung Dresden, Freitag den 6.November 2009 - Pressenotiz - Festung lädt Künstler zum Symposium

Auf der Festung Königstein findet vom 10.- 24. Mai 2010 das deutsch-tschechische Künstler-Symposium "Im Reich der Steine" statt. Zwölf Künstler werden daran teilnehmen und sich mit der Landschaft des Elbsandsteingebirges beschäftigen.

Von einer Jury wurden aus insgesamt 66 Bewerbern die Bildhauer Christa Donner  aus Rabenau, Ursula Güttsches aus Dresden, Stephan Voigtländer aus Markkleeberg, Hellmuth Lutz aus Erfurt, Uli Gsell aus Ostfildern und Fero Freymark aus Weissach (beide Baden-Württemberg) ausgewählt. Die eingeladenen Maler sind Wolfgang Kühne, Franziska Hesse, Silke Höppner (alle Dresden), sowie Annekathrin Kemper aus Hürth (Nordrhein Westfalen) und Jaroslav Valecka aus Prag.

Die Bildhauer arbeiten während des Symposiums auf dem Festungsplateau und stellen Ihre Arbeiten dort auch im Freien bis Ende Oktober 2010 aus. Die Maler können mit ihren Staffeleien an die schönsten Plätze der Sächsischen Schweiz ziehen. Ihre Arbeiten werden nach dem Symposium in den Ausstallungsräumen der Festung zu sehen sein.

Festschrift zur Auszeichnung BDA Bund Deutscher Architekten für Baukultur in Hessen 2009/10

Fero Freymark und der "Durchblick" - Pressetext von Katja Klenz 29.1.20010 "DAM" Deutsches Architektur Museum - Frankfurt am Main

Auf der Suche nach einem Kunstwerk, das den Preisträgern der "BDA-Auszeichnung für Baukultur in Hessen" überreicht werden sollte, um ihnen als schöne und symbolhafte Erinnerung zu verbleiben, fiel die Wahl auf den Künstler Fero Freymark aus Weissach und speziell auf eine seiner Arbeiten, die Bronzeskulptur "Durchblick".

Die Verbindung von Kunst und Architektur, die sich in der tektonischen Arbeit Freymarks widerspiegelt, gab den Ausschlag für diese Entscheidung.

Wie zahlreiche Werke des Künstlers behandelt auch die Skulptur "Durchblick" das Zusammenspiel von Masse und Raum. Als Inspiration dienen Felsblöcke in einem Steinbruch, die sich scheinbar schwerelos und willkürlich nach einer Sprengung aufeinander türmen. Freymark interpretiert diese neu und formt auf dieser Basis den einzelnen Gesteinsblöcken nachempfundene Plastiken. Er lehnt Steinblöcke aneinander, spaltet sie auf, lässt sie ineinander greifen. Das Ergebnis dieses Prozesses ist eine neue, den Gesetzen der Architektur folgende Struktur, eine Raumkomposition, die durch die Reduzierung auf das Wesentliche ihre endgültige Form erhält und in Bronze gegossen wird.

Dabei zeigt sich das Ergebnis - trotz der Abstraktion und klarer Linien - kein hermetisch abweisendes Objekt. Vielmehr verleiht das Spiel mit versetzten Elementen der Skulptur eine spürbare Dynamik. Der entstandene "Durchblick", der der Skulptur ihren Namen gibt, fordert den Betrachter auf, hindurchzublicken und den dahinter liegenden Ausschnitt zu fokussieren. Dies geschieht mit der Absicht, den Betrachter zu einem disziplinierten und aufmerksamen Sehen anzuleiten, in dessen Ergebnis tiefes Erkennen und nachhaltiges Erinnern stehen sollen.

Diese Intension versinnbildlicht in hervorragender Weise den Anspruch qualitätvoller Architektur an ihre Erbauer, Nutzer und Betrachter: Sehen, Erkennen, Erinnern. Architektur zu erschaffen, die diesem hohen Anspruch genügen kann, fordert Architekten, die immer wieder mit Engagement, Kreativität und Fantasie ihre Bauten planen und durchführen. Ermöglicht wird ihre Arbeit aber erst durch solche Persönlichkeiten und Institutionen, denen wir unsere "BDA-Auszeichnung für Baukultur in Hessen" verleihen wollen.

Die bildende Kunst im Musiktheater Gelsenkirchen 1959 - 2009

Pressetext zum 50. Geburtstag des weltbekannten Theaters

Am 15. Dezember 2009 feierte man im Musiktheater Gelsenkirchen Geburtstag "50 Jahre Musiktheater Gelsenkirchen"

Unter den eingeladenen Gästen waren auch Fero Freymark - Bildhauer und Maler aus Weissach - mit seiner Frau Ute Pohl - Violoncellistin.

Der Grund zu dieser ehrenvollen Einladung liegt auf der Hand, denn Fero Freymark hat in den Jahren 1958 - 1959 in der legendären Bauhütte beim Theater-Neubau nicht nur gelebt, sondern als Architekturpraktikant alle Modelle in der Baustelle erstellt. Sein - seit dieser Zeit väterlicher Freund - war damals genau doppelt so alt wie der junge Fero Freymark, er 37 Jahre, Fero 18 Jahre. Beide sind heute die einzig noch lebenden Zeitzeugen.

Professor Werner Ruhnau, der Erbauer als Architekt heute 88 Jahre, Fero 70 Jahre alt. Eine nahezu 50-jährige Freundschaft verbindet diese Künstler.

 An dem Theater waren seinerzeit die bekannten Preisträger Prof. Norbert Kricke, wie Prof. Paul Dierkes und Robert Adams tätig, dazu aber die heute weltbekannten - damals noch "nonames" - wie Yves Klein und Jean Tinguely. Fero Freymark hat in seiner Tätigkeit am Theater an der Umsetzung der international bekannten blauen Schwammreliefs mit Yves Klein zusammengearbeitet. Im Foyer des Theaters ist seine kleine Stahlskulptur "Der Stuhl für Elisabeth Nettebeck" aufgestellt.